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internetklasse marlene streeruwitz
BILD.SCHIRM.TEXT / klassische fragen der bildbeschreibung im fluten des mediums

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kufstein


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gerald dittrich
16.10.98
29.10.98
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text: in der salurner straße, nahe der kirche, sitzt in einem alten, noch aus dem 19. jahrhundert stammenden, bauernhaus, dessen besitzer: ein sehr kräftiger, etwa 40 jähriger bauer, mit, in der linken hand, einer gabel und in der rechten einem löffel, an einem braunen, besonders massivem holztisch- sein blick ist auf die frau (seine gattin? seine magd?) gerichtet, als wolle er ihr etwas sagen, vielleicht wegen des essens, das, von ihr gebracht, griffbereit vor ihm steht- die hand der frau befindet sich, die frau wirkt in ihrer bewegung gleichsam erstarrt, unmittelbar, als wolle sie ihn zurechtruecken, vor dem teller des bauern: geduldig wartet sie, sie lächelt sogar dabei, als wäre das warten für sie etwas angenehmes, auf eine anweisung des bauern oder gar ein lob (bezüglich des essens?)- gleich der frau wartet, unterhalb der tischplatte, der hund, er ist braun und zottelig: der bauer wird ihm, so hofft der hund vielleicht, essensreste zuwerfen, und nicht zuletzt und ganz rechts...
bildmotiv streeruwitz
.. wartet der bub, der sich aber schon recht gut selbst bedienen kann
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kommentar:


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schön, die beschreibung in eine quasi realität zu zerren.
als erzähler dürftest du entscheiden, ob die frau die magd
ist oder nicht. die hand der frau. das würde ich genauer
arbeiten, weil hierin die kommunikation der frau liegt.
der satz über den bub, der sich recht gut selbt bedienen
kann, enthält ganz mühelos eine unzahl von geschichten.

 

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