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  • was sie z.z. auf unserer homepage anwaehlen koennen, sind vorformen jener VIRTUELLEN AKADEMIE, deren eroeffnung wir ab september 1998 planen (u.a. mit nick cave, anne waldman, erwin puls, fernando rendon). die zeit- und raumstrukturen sind so organisiert, daß wir aufmerksam bleiben koennen fuer laufende erfahrungen, aktuelle recherchen und neue entwicklungen.

  • fuer vorschlaege, anregungen und hinweise (z.b. auf verwandte
    internet-poesie-projekte) steht ihnen unsere mailbox zur verfuegung.

  • die grundlage fuer den erfolg der schule fuer dichtung ist die freiheit der dichterischen phantasie, das fortgesetzte engagement fuer die verbesserung der kuenstlerarbeitsverhaeltnisse und die unabhaengigkeit gegenueber poesiefremden politischen, wirtschaftlichen und weltanschaulichen interessen. nur mit dieser grundlage koennen wir auch weiterhin die mitarbeit einiger der groeßten dichter und dichterinnen unserer zeit ertraeumen.

  • unterstuetzungserklaerungen und sachspenden (kopierer, computer,
    flugtickets, fahrraeder, mopeds, lieferwaegen, inline-skates, getraenke, buecher, cd-roms, etc.) sind stets willkommen und erleichtern die arbeit:

    schule fuer dichtung in wien
    mariahilfer str. 88a/II/5d
    a-1070 wien

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an atthis

scheinen will mir, er komme gleich den goettern,
jener mann der dir gegenueber nieder-
sitzen darf und nahe den suessen stimmen-
zauber vernehmen

und des lachens lockenden reiz. das laesst mein
herz im innern mutlos zusammenkauern.
blick ich dich ganz fluechtig nur an, die stimme
stirbt, eh sie laut ward,

ja, die zunge liegt wie gelaehmt, auf einmal

laeuft mir fieber unter der haut entlang, und

meine augen weigern die sicht, es ueber-
rauscht meine ohren,

mir bricht schweiss aus, rinnt mir herab, es beben
alle glieder, fahler als trockne graeser
bin ich, einer toten beinahe gleicht mein
aussehn....

aber alles traegt sich noch, da ...

 

(aus: joachim schickel: sappho. strophen und verse. frankfurt. 1978. s 17 f)